Stadtfinden

Künstlerische Forschung zur Bedeutung und Funktion Künstlerischer Interventionen im Kontext von Stadtentwicklungsprozessen

Das Forschungsvorhaben „Stadtfinden“ richtet den Blick auf die Potentiale künstlerischer Interventionen zur Mitwirkung an der Gestaltung der Stadt von morgen. Als Fallbeispiel dient die Stadt Köln. Anknüpfend an den dort aktuell laufenden Prozess „Kölner Perspektiven 2030“ fragt diese Arbeit danach, welche Bedeutung und Funktion künstlerische Interventionen im Kontext von Stadtentwicklungsprozessen für die Entwicklung einer Zukunftsvision von Stadt haben können? Das Forschungsdesign ist als anwendungsorientierte, künstlerisch-wissenschaftliche Fallstudie konzipiert. Dabei sollen Entwicklungspotentiale der Stadt Köln aufgegriffen und exemplarisch an drei Orten mittels künstlerischer Interventionen übersetzt und dadurch sinnlich erfahrbar gemacht werden. Die entstehenden künstlerischen Projekte können als Vorgriff auf eine mögliche Zukunft eigenständiges, sinnlich erlebbares Wissen hervorbringen. In dokumentierter Form werden die künstlerischen Projekte als Träger von Erfahrung und Erkenntnis ausgewertet. Zur Validierung der Ergebnisse dienen Interviews mit ExpertInnen aus Kunst, Stadtplanung und Verwaltung. Schließlich werden praktische Handlungsempfehlungen für eine sinnvolle Einbindung künstlerischer Praxen in Stadtentwicklungsprozesse abgeleitet.

Ort

  • Köln

Laufzeit

  • 2019 - 2022

Rahmen

  • Promotion (Ph.D.) im Bereich Kunst an der Bauhaus Universität Weimar

Mentoren

  • Jun.-Prof. Dr. Alexandra Tolland
  • Prof. Dr. Florian Kluge