Stadtfinden

Künstlerische Forschung zur Bedeutung und Funktion künstlerischer Strategien im Kontext von Stadtentwicklungsprozessen

Das Forschungsvorhaben „Stadtfinden“ richtet den Blick auf die Potentiale künstlerischer Strategien zur Mitwirkung an der Gestaltung der Stadt von morgen. Anknüpfend an aktuelle Prozesse der Stadtentwicklung in Köln fragt diese Arbeit danach, welche Bedeutung und Funktion künstlerische Strategien für die Entwicklung einer Zukunftsvision von Stadt haben können?
Das Forschungsdesign ist als anwendungsorientierte, künstlerisch-wissenschaftliche Fallstudie konzipiert. Dabei sollen Entwicklungspotentiale der Stadt Köln aufgegriffen und exemplarisch an mehreren Orten mittels künstlerischer Strategien übersetzt und dadurch sinnlich erfahrbar gemacht werden. Die entstehenden künstlerischen Projekte können als Vorgriff auf eine mögliche Zukunft eigenständiges, sinnlich erlebbares Wissen hervorbringen. In dokumentierter Form werden die künstlerischen Projekte als Träger von Erfahrung und Erkenntnis ausgewertet. Zur Validierung der Ergebnisse dienen Interviews mit ExpertInnen aus Kunst, Stadtplanung und Verwaltung. Schließlich werden praktische Handlungsempfehlungen für eine sinnvolle Einbindung künstlerischer Praxen in Stadtentwicklungsprozesse abgeleitet.

Ort

  • Köln

Laufzeit

  • 2019 - 2022

Rahmen

  • Promotion (Ph.D.) im Bereich Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar

Mentoren

  • Jun.-Prof. Dr. Alexandra Tolland
  • Bauhaus-Universität Weimar
  • Prof. Dr. Florian Kluge
  • Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Förderung

  • Projektförderung des Frauenförderfonds der Bauhaus-Universität Weimar
  • Projektförderung im Rahmen des Programms „Starke Veedel - Starkes Köln“ gefördert durch das Bundesministerium des Inneren für Bau und Heimat, die Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden, das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Stadt Köln